Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Veranstaltung "Meine Ahnen und ich. Digitale Ahnenforschung" (Nr. 13020) ist für Anmeldungen nicht freigegeben.

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Kurs abgeschlossen Frühling der Revolution: Europa 1848/49

(online; Online-Vortrag, ab So., 28.1., 19.30 Uhr )

Scheinbar aus dem Nichts versammelten sich im Frühling 1848 in unzähligen Städten von Palermo bis Paris und Venedig riesige Menschenmengen, manchmal in friedlicher, oft auch in gewalttätiger Absicht.
Die politische Ordnung, die seit Napoleons Niederlage alles zusammengehalten hatte, brach in sich zusammen. Überall brachen sich neue politische Ideen, Glaubenssätze und Erwartungen Bahn. Es ging um die Rolle der Frau in der Gesellschaft, das Ende der Sklaverei, das Recht auf Arbeit, nationale Unabhängigkeit und die jüdische Emanzipation. Die Ideen von 1848 verbreiteten sich um die ganze Welt und veränderten die Verhältnisse zum Bessern, zuweilen aber auch zum viel Schlechteren. Und aus den Trümmern erhob sich ein neues und ganz anderes Europa.
Christopher Clark lehrt Geschichte in Cambridge. Sein epochales Buch über den Ersten Weltkrieg, »Die Schlafwandler« (2013), führte wochenlang die deutsche Sachbuch-Bestseller-Liste an und war ein internationaler Bucherfolg. 2018 erschien von ihm der vielbeachtete Bestseller »Von Zeit und Macht« und 2020 folgte das von der Kritik gefeierte »Gefangene der Zeit«. Einem breiten Fernsehpublikum wurde Christopher Clark bekannt als Moderator der mehrteiligen ZDF-Doku-Reihen »Deutschland-Saga«, »Europa-Saga« und »Welten-Saga«. 2022 wurde ihm der Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten verliehen.
In Kooperation mit der Gerda-Henkel Stiftung

Kurs abgeschlossen Meine Ahnen und ich. Digitale Ahnenforschung

(online; vhs.cloud, ab Mo., 4.3., 17.00 Uhr )

Wer sich schon mal mit Familienzusammenhängen beschäftigt hat, merkt, wie spannend der Blick in die Vergangenheit ist. Und auch die eigene Geschichte zu erforschen ist aufregend.
Wagen Sie den Weg in geschichtliche Hintergründe, folgen Sie den verzweigten Wegen der Verwandtschaft und recherchieren Sie in eigener Sache.
In diesem Kurs werden Ihnen Möglichkeiten der Recherche mithilfe des Internets vorgestellt. Außerdem stellen wir Ihnen das Portal "Archion" vor, in welchem in Kirchenbüchern online recherchiert werden kann.

Kursinhalte: Grundbegriffe der Familienforschung, Software- und Onlinedienste zur Ahnenforschung, Vorbereitung und Erstellen eines Suchplans, Aufbau und Pflege einer Ahnentafel, Recherche-Quellen im Internet, Namenskunde.

Anforderungen: Grundkenntnisse betr. Internet und "Word"

Kurs abgeschlossen Ahnenforschung Spezial - Familienforschung NS-Zeit

(online; vhs.cloud, ab Sa., 13.4., 17.00 Uhr )

Wo war meine Familie in der NS-Zeit? Welche Spuren hat diese Zeit in meiner Familie hinterlassen?
Im Rahmen der Ahnenforschung stößt man auf viele Fragen. Die Zeitzeugen innerhalb der Familie werden weniger, aber die heutige Generation hat Fragen. Antworten sind wichtig. Aber wie recherchiert man? Kostet es etwas? Wie strukturiere ich meine Recherche? Wie kann ich damit umgehen? Ein Onlinekurs über Familien- und Ahnenforschung in der NS-Zeit. Ohne Vorkenntnisse

Kurs abgeschlossen Vom Dorf zur Stadt Fahrradtour durch das nördliche Salzgitter

(SZ-Drütte; Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte, ab Fr., 19.4., 16.30 Uhr )

Am 1. April 1942 wurde die Stadt Salzgitter gegründet. Das Aufbaugebiet der Reichswerke „Hermann Göring“ veränderte die bis dahin ländliche Struktur grundlegend. Am Beispiel des nördlichen Salzgitters wollen wir uns diesem Thema nähern. Die Veränderungen während der NS-Zeit prägen noch heute das Stadtbild. Anhand von alten Fotos, Zeitzeugenberichten und Erläuterungen wird der Blick auf diese Spuren gelenkt.

Die Strecke beträgt ca. 20 Kilometer. Kinder ab 12 Jahren in Begleitung eines Erwachsenen. Für ein verkehrssicheres Fahrrad sind die Teilnehmenden selbst verantwortlich.

Treffpunkt: AK Stadtgeschichte, Wehrstr. 29 ,Salzgitter-Lebenstedt

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.

In Kooperation mit dem Arbeitskreis Stadtgeschichte e.V./
Gedenk- und Dokumentationsstätte KZ Drütte
info@gedenkstaette-salzgitter.de / www.gedenkstaette-salzgitter.de
Die Macht und der Handlungsspielraum der Zentralbanken haben in den Jahren seit der globalen Finanzkrise von 2008 enorm zugenommen.
Auch die Rückkehr der hohen Inflation stellt eine neue Herausforderung für diese Institutionen dar. Sind sie zu mächtig und zu unabhängig von den Regierungen geworden oder sind sie ihnen im Gegenteil zu stark untergeordnet?
Die Wirtschaftshistoriker Harold James und Eric Monnet erörtern, ob und wie die Geschichte Licht auf diese drängenden politischen und wirtschaftlichen Fragen werfen kann.
 
Harold James ist Professor für Geschichte und Internationale Beziehungen an der Princeton University und ein ausgewiesener Experte der europäischen wie globalen Wirtschaftsgeschichte mit besonderem Schwerpunkt auf Deutschland. Eric Monnet ist Ökonom und Wirtschaftshistoriker an der École des hautes études en sciences sociales in Paris und u.a. spezialisiert auf die Geschichte wie auch die aktive Rolle der Zentralbanken. 
Beide sind im akademischen Jahr 2023/2024 Fellows des Wissenschaftskollegs zu Berlin.

Anmeldung möglich Zeitenwende im Indopazifik: Der Kollisionskurs zwischen China und den USA

(online; Online-Vortrag, ab Do., 2.5., 19.30 Uhr )

Während die Welt gebannt auf die Ukraine schaut, formiert sich viele tausend Kilometer entfernt ein noch viel größerer Konflikt – China und die USA sind im Indopazifik auf Kollisionskurs. Im neuen Epizentrum der globalisierten Weltwirtschaft entscheidet sich, wer im 21. Jahrhundert tonangebend sein wird, der kapitalistisch-demokratische Westen oder das staatskapitalistisch-autokratische Regime Chinas. Die Insel Taiwan, auf die China Anspruch erhebt, ist der Dominostein, dessen Fall die ganze Sicherheitsarchitektur Asiens zum Einsturz bringen würde. Im Vortrag werden die Ursachen und der Verlauf des Konfliktes sowie die sehr unterschiedlichen Interessen der beteiligten Akteure analysiert.

Matthias Nass war viele Jahre Korrespondent und stellvertretender Chefredakteur der ZEIT. Asien und der Indopazifik sind sein Spezialgebiet. Bei C.H. Beck erschien zuletzt „Kollision. China, die USA und der Kampf um die weltpolitische Vorherrschaft im Indopazifik“.

Anmeldung möglich Gewalt: Die dunkle Seite der Antike

(online; Online-Vortrag, ab So., 12.5., 19.30 Uhr )

In der Rückschau erscheint uns die Antike oft als helle, aufgeklärte Epoche, ein Lichtblick der Menschheitsgeschichte.
Dabei vergessen wir jedoch, dass auch die antiken Hochkulturen von Gewalt durchdrungen waren, dass ihre Zeugnisse in Bild und Schrift von Schlachten, Morden und Misshandlungen sprechen.
Im Mittelpunkt dieses Vortrages stehen daher nicht edle Körper, die strahlende Marmorarchitektur und die literarische Hochkultur, sondern die schrecklichen Gewaltexzesse, die diese Epoche ebenfalls prägten.
Wie grausam regierten die Herrscher der Antike? Wie und zu welchem Zweck wurde Gewalt dargestellt? Welche Schlüsse müssen wir aus den blutrünstigen Überlieferungen des Altertums ziehen?

Martin Zimmermann lehrt Alte Geschichte an der LMU München. Er ist Ordentliches Mitglied des Deutschen Archäologischen Instituts und seit 2013 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Anmeldung möglich Demokratie - Warum wir Experten (nicht) vertrauen

(online; Online-Vortrag, ab Mo., 3.6., 19.30 Uhr )

Expertise und Wissenschaft sind sowohl für die Gestaltung des privaten als auch des öffentlichen Lebens heute von größerer Bedeutung als je zuvor.
Gleichzeitig wird Expertise und Wissenschaft vermehrt attackiert und verliert ihren Status als politisch neutrale Instanz.
Die Rede von „alternativen Wahrheiten“ oder der Versuch Wissenschaftlerinnen als Erfüllungsgehilfen einer korrupten politischen Klasse zu porträtieren sind nur zwei Beispiele dafür.
Hinter dieser Entwicklung steht die Infragestellung eines „liberalen Wahrheitsregimes“, dessen Funktionsweise soziologisch beschrieben werden kann und auf der Idee der regulativen Wahrheit beruht.
Es ist dieses Wahrheitsregime, das insbesondere auch von den autoritär-populistischen Parteien vielerorts angegriffen wird. Dahinter verbirgt sich aber auch ein Angriff auf die Demokratie, die ohne das liberale Wahrheitsregime kaum gedacht werden kann.

Michael Zürn ist Direktor der Abteilung „Global Governance“ am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und Professor für Internationale Beziehungen an der Freien Universität Berlin.
Seit 2007 ist er Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. 2014 wurde er in die Academia Europaea gewählt.

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