Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Religion und Nation in den USA

(Sonstige, ab Do., 20.1., 19.30 Uhr )

Trotz der verfassungsmäßigen Trennung von Staat und Kirche haben Religionen das Werden der USA von Beginn an mitbestimmt. Weder die Amerikanische Revolution noch der Aufbau der neuen Republik wären ohne die Mitwirkung evangelikaler und liberaler Protestanten denkbar gewesen. Seit den 1850er Jahren kam dann eine politisch zunehmend bedeutsame katholische Minderheit hinzu. Der Vortrag spürt der historischen Bedeutung der verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften nach und geht zusätzlich auf deren aktuelle Rolle ein.

Michael Hochgeschwender ist Professor für Nordamerikanische Kulturgeschichte an der LMU München und zählt zu den besten Kennern der USA. Bei C.H. Beck hat er zuletzt "Die Amerikanische Revolution: Geburt einer Nation" veröffentlicht.

Anmeldung möglich Energiewende - Schaffen wir das?

(Sonstige, ab Di., 25.1., 19.30 Uhr )

Allen, bei denen es zuhause noch durch Ritzen zieht, könnte buchstäblich ein unangenehmer, ein teurer Winter ins Haus stehen. Er könnte aber so manchen auch dazu bewegen, über die Alternativen Sonne und Wind nachzudenken. Wer es ernst meint mit dem Klimaschutz, wer fossile Energien hinter sich lassen und zugleich das Land weniger abhängig etwa von russischem Gas machen will, der sollte auf den raschen Ausbau erneuerbarer Energien setzen. Dabei wird der CO2-Preis immer wichtiger: Er verteuert auch das Heizen - macht die Energiewende aber attraktiver. Aber wie soll das gehen, ohne das Leben ausgerechnet für jene zu verteuern, die ohnehin unter steigenden Mieten leiden und sich nicht auch noch höhere Energiepreise leisten können?

Darüber sprechen Michael Bauchmüller (Korrespondent, Parlamentsredaktion Berlin) und Silvia Liebrich (Redakteurin, Ressort Wirtschaft), Süddeutsche Zeitung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.

freie Plätze Meine Ahnen und ich. Digitale Ahnenforschung

(Sonstige, ab Di., 8.2., 17.00 Uhr )

Wer sich schon mal mit Familienzusammenhängen beschäftigt hat, merkt, wie spannend der Blick in die Vergangenheit ist. Und auch die eigene Geschichte zu erforschen ist aufregend.
Wagen Sie den Weg in geschichtliche Hintergründe, folgen Sie den verzweigten Wegen der Verwandtschaft und recherchieren Sie in eigener Sache.
In diesem Kurs werden Ihnen Möglichkeiten der Recherche mithilfe des Internets vorgestellt. Außerdem stellen wir Ihnen das Portal "Archion" vor, in welchem in Kirchenbüchern online recherchiert werden kann.

Kursinhalte: Grundbegriffe der Familienforschung, Software- und Onlinedienste zur Ahnenforschung, Vorbereitung und Erstellen eines Suchplans, Aufbau und Pflege einer Ahnentafel, Recherche-Quellen im Internet, Namenskunde.

Anforderungen: Grundkenntnisse betr. Internet und "Word"
Die Himmelsscheibe von Nebra zählt als älteste bekannte konkrete Himmelsdarstellung der Welt zu den wichtigsten archäologischen Funden des letzten Jahrhunderts.
Vor etwa 3600 Jahren am Mittelberg bei Nebra im südlichen Sachsen-Anhalt vergraben, erlebte sie zuvor mehrere Veränderungen ihres Bildprogramms und ihrer Bedeutung.
Ihre Erforschung ermöglicht uns viele Erkenntnisse über die religiösen Vorstellungen, aber auch die politische Organisation in der frühen Bronzezeit.
Nicht zuletzt verweist sie auf die intensive Vernetzung der frühbronzezeitlichen Eliten in Europa und bis in den Vorderen Orient.

Harald Meller, provinzialrömischer Archäologe, Prähistoriker und Landesarchäologe von Sachsen-Anhalt, ist Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte.
Unter seiner Führung wurde das Landesmuseum in Halle zu einem der wichtigsten Ausstellungshäuser für Prähistorische Archäologie in Europa.
Die Bilder haben die Welt gerührt und erschüttert: Friedliche Demonstranten in Belarus trotzten dem brutalen Regime - immer und immer wieder.
Die Osteuropa-Korrespondentin Alice Bota erzählt in dem Vortrag die Geschichten der drei maßgeblichen Protagonistinnen, die zu Politikerinnen wider Willen wurden: Swetlana Tichanowskaja, Maria Kolesnikowa und Veronika Zepkalo.
Sie zeichnet die Geschichte des Aufstands nach und wirft die Frage auf, warum der Westen - fast vor unserer Haustür - so wenig Unterstützung leistet.

Alice Bota ist Autorin und Journalistin. Derzeit berichtet sie als Auslandskorrespondentin aus Moskau für DIE ZEIT.
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Anmeldung möglich Galaxien und Schwarze Löcher

(Sonstige, ab Mi., 9.3., 19.30 Uhr )

Seit der Entdeckung der Quasare vor etwa 50 Jahren haben sich die Indizien gehäuft, dass in den Zentren von Milchstraßensystemen massive Schwarze Löcher sitzen, die durch Akkretion von Gas und Sternen
effizient Gravitationsenergie in Strahlung umwandeln. Durch hochauflösende Messungen im Infrarot- und Radiobereich ist es jetzt im Zentrum unserer eigenen Milchstraße gelungen, einen überzeugenden
Beweis für diese Hypothese zu liefern, und gleichzeitig neue und unerwartete Resultate über den dichten Sternhaufen in der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs erbracht.
Hierbei haben neue Entwicklungen in der Infrarotinstrumentierung und der adaptiven Optik und Interferometrie am neuen Großteleskop der ESO, dem VLT, eine wichtige Rolle gespielt.
Gleichzeitig ist es klargeworden, dass die meisten Galaxien massive Schwarze Löcher beherbergen, und dass diese Schwarzen Löcher bereits etwa eine Milliarde Jahre nach dem Urknall entstanden sein müssen.
Es werden diese neuen Messungen und ihre Konsequenzen für die Entstehung von Schwarzen Löchern im frühen Universum diskutiert.

Reinhard Genzel - Direktor, MPI für extraterrestrische Physik, Garching
Professor of the Graduate School, Physics and Astronomy, University of California, Berkeley, USA
Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir - teils ohne uns dessen bewusst zu sein - ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. In stark abgegrenzten Bereichen - etwa bei der Auswertung von medizinischen Bildern - zeigen Maschinen bereits heute quasi-intellektuelle Fähigkeiten, die dem nahekommen oder sogar darüber hinausgehen, was ein Mensch vermag.
Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern.
Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen - aber nicht ersetzen - können.
Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte« ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich die zunehmende Komplexität von Technologien durch einen nutzungszentrierten Entwicklungsprozess abfedern lässt, damit Technik auch in Zukunft für den Menschen beherrschbar bleibt.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).
In der Hochphase des Neoliberalismus galt die Globalisierung als unvermeidlich und die umverteilende Demokratie als überholt.
Wachsender Wohlstand für alle war das Versprechen - auch der EU. Wachsende Unfähigkeit, die kapitalistische Ungleichheitsmaschine zu bändigen, ist aber das Ergebnis.
Soll es mit dem Umbau des Staatensystems weitergehen wie gehabt, das heißt in Richtung einer noch stärkeren überstaatlichen Zentralisierung?
Oder wäre der Weg in eine moderne, auf friedliche Kooperation ausgerichtete »Kleinstaaterei« die bessere Lösung?
Diese Fragen diskutieren Wolfang Streeck und Peter Gauweiler

Wolfgang Streeck ist Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln.
Peter Gauweiler ist Rechtsanwalt und Politiker.
Besuchen Sie mit uns das Fagus-Werk in Alfeld an der Leine und erleben und erfassen Sie fotografisch einen Ursprungsbau der Moderne.
Sie erhalten zudem einen geführten Einblick in die frühe Bauhaus-Architektur von Walter Gropius.

In den Gebühren enthalten:
- Foto-fachkundige Einführung
- Geführte "ArchitekTour" über das Außengelände sowie durch verschiedene Gebäudeteile des Fagus-Werks
- Foto-fachkundiger Abschluss
- eigenständiger Besuch des UNESCO-Besucherzentrums, der Fagus-Galerie und der Fagus-Gropius-Ausstellung
- Möglichkeit, nach eigenen Wünschen und Zeitvorstellungen Gelände und Gebäude fotografisch zu erfassen

Die Anreise erfolgt eigenständig. Es können Fahrgemeinschaften gebildet werden.
Treffpunkt: Besucherparkplatz Fagus-Werk Alfeld Leine

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