Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Bilderkult und Bildkritik

(online; Online-Vortrag, ab Do., 15.1., 19.30 Uhr )

Die Gegenwart erlebt eine menschheitsgeschichtlich einmalige Massenproduktion und grenzenlosen Verbreitung von Bildern. Aber was ist ein gutes oder schlechtes, wahrhaftiges oder trügerisches Bild? Diese Frage ist keineswegs neu. So war die Geschichte der christlichen Kunst bestimmt von der Spannung zwischen einem hochkreativen Bilderkult und einer scharfen Bildkritik. Daraus lässt sich für die Gegenwart lernen.

Johann Hinrich Claussen ist Kulturbeauftragter des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland. 2024 hat er mit dem Buch „Gottesbilder“ eine vielbeachtete Geschichte der christlichen Kunst veröffentlicht.

Anmeldung möglich Demographische Transformation und Pflege. Herausforderungen und Perspektiven.

(online; Online-Vortrag, ab Mi., 21.1., 19.30 Uhr )

Die Pflege krankt und mangelt. Finanziell, personell, strukturell. Wer, wie, wo künftig in Deutschland die Alten und Kranken pflegt, ist gänzlich offen.
Sicher ist: Ohne »gemeinsames Engagement aller« wird in der Pflege nichts mehr gehen.
Thomas Klie analysiert in diesem Vortrag die Dilemmata der Pflegeindustrie und präsentiert Ideen und Perspektiven für die Zukunft.

Thomas Klie ist ein deutscher Sozial- und  Rechtswissenschaftler. Seine Schwerpunkte liegen u. a. in der sozialen Gerontologie und Pflege.
Von  1988 bis 2021 war er als Professor für Rechts- und Verwaltungswissenschaften an der Evangelischen Hochschule Freiburg tätig.
Er leitet das 1989 gegründete Institut AGP Sozialforschung und das Zentrum für zivilgesellschaftliches Engagement  in Freiburg und Berlin.

Anmeldung möglich Gesetzliche Betreuung - Vorsorgevollmachten - Patientenverfügung

(SZ-Lebenstedt; Volkshochschule; 2.2 (2. OG), ab Di., 2.6., 18.30 Uhr )

In diesem Vortrag werden die Voraussetzungen und Regelungen der gesetzlichen Betreuung erläutert. Sie erfahren zudem mehr über eigene Vorsorge durch Erteilung von Vollmachten und Errichtung einer Patientenverfügung sowie über Unterschiede und Risiken verschiedener Vollmachten und Verfügungen.
Anmeldung ist erforderlich.

freie Plätze Bestattungsvorsorge – rechtzeitig planen, Angehörige entlasten

(SZ-Bad; Kniestedter Herrenhaus; 06 (EG), ab Do., 12.3., 19.00 Uhr )

Früher oder später stellt sich vielen Menschen die Frage, wie sie ihre eigene Bestattung gestalten und regeln möchten. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge kann nicht nur persönliche Wünsche festhalten, sondern auch Angehörige in einer emotional belastenden Zeit spürbar entlasten.
In diesem Vortrag informieren zwei erfahrene Bestatter aus Salzgitter umfassend über das Thema Bestattungsvorsorge. Sie erklären, was unter einer Vorsorgevereinbarung zu verstehen ist, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, individuell vorzusorgen.
Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen:
Ist eine Bestattungsvorsorge überhaupt sinnvoll?
Für wen lohnt sie sich besonders?
Welche Vorteile bringt sie für mich und meine Familie?
Wie können Wünsche, finanzielle Aspekte und rechtliche Regelungen sinnvoll miteinander verbunden werden?
Die Referenten geben praktische Hinweise aus ihrer täglichen Arbeit, erläutern rechtliche und organisatorische Grundlagen und zeigen auf, wie eine frühzeitige Vorsorge Sicherheit und Frieden für alle Beteiligten schaffen kann.
Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und individuelle Anliegen direkt mit den Bestattern zu besprechen.

freie Plätze Bestattungsvorsorge – rechtzeitig planen, Angehörige entlasten

(SZ-Lebenstedt; Volkshochschule; 2.2 (2. OG), ab Di., 21.4., 19.00 Uhr )

Früher oder später stellt sich vielen Menschen die Frage, wie sie ihre eigene Bestattung gestalten und regeln möchten. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge kann nicht nur persönliche Wünsche festhalten, sondern auch Angehörige in einer emotional belastenden Zeit spürbar entlasten.
In diesem Vortrag informieren zwei erfahrene Bestatter aus Salzgitter umfassend über das Thema Bestattungsvorsorge. Sie erklären, was unter einer Vorsorgevereinbarung zu verstehen ist, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, individuell vorzusorgen.
Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen:
Ist eine Bestattungsvorsorge überhaupt sinnvoll?
Für wen lohnt sie sich besonders?
Welche Vorteile bringt sie für mich und meine Familie?
Wie können Wünsche, finanzielle Aspekte und rechtliche Regelungen sinnvoll miteinander verbunden werden?
Die Referenten geben praktische Hinweise aus ihrer täglichen Arbeit, erläutern rechtliche und organisatorische Grundlagen und zeigen auf, wie eine frühzeitige Vorsorge Sicherheit und Frieden für alle Beteiligten schaffen kann.
Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und individuelle Anliegen direkt mit den Bestattern zu besprechen.
Auf einen flüchtigen Blick hin wirkt ein Bienen-, Wespen- oder Ameisennest wie ein perfekt organisiertes System, in dem alle Gruppenmitglieder harmonisch kooperieren, um den Fortpflanzungserfolg des gesamten Staates zu erhöhen.
Hamiltons Theorie der Verwandtenselektion zeigt, dass sich sogar der „altruistische“ Verzicht der Arbeiterinnen auf eigene Nachkommen in der Evolution lohnen kann, wenn dadurch der Fortpflanzungserfolg der verwandten Königin gesteigert wird.
Dies erklärt zwar die Entstehung der Kooperation im Insektenstaat, sagt aber auch Konflikte voraus. Tatsächlich gibt es Reibereien in den Nestern sozialer Insekten: einzelne Individuen versuchen, ihre Interessen auf Kosten anderer durchzusetzen.
Die resultierenden aggressiven Interaktionen können das Miteinander im Staat empfindlich stören. Im Vortrag wird geschildert, welche Konflikte auftreten und wie sie gelöst werden.

Jürgen Heinze hat einen Lehrstuhl für Zoologie und Evolutionsbiologie an der Universität Regensburg. Seit vielen Jahren forscht er über Ameisen, insbesondere über die Evolution alternativer Lebensweisen und Fortpflanzungstaktiken bei sozialen Insekten und über funktionelle Genomik von Altern und Reproduktion bei Ameisen. Er ist Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der Leopoldina.

Anmeldung möglich Im Wettlauf mit dem Gehirn: ist künstliche Intelligenz schon intelligent?

(online; Online-Vortrag, ab Mo., 23.2., 19.30 Uhr )

Was wir heute unter Künstlicher Intelligenz (KI) verstehen ist künstlich aber noch nicht wirklich intelligent.
Trotz wichtiger Fortschritte ist die heutige KI noch äußerst ineffizient: Sie verschwendet Energie und benötigt Unmengen sogenannter „Labels“. Beides ist teuer und nicht nachhaltig.
Vor 50 Jahren wurden die heutigen Methoden der KI von der Neurowissenschaft inspiriert – und die Frage ist naheliegend, ob es aus der Hirnforschung erneut Inspirationen für eine nächste Generation der KI geben kann.
Unsere Gehirne sind schließlich unübertroffen in ihrer Energieeffizienz und Lernfähigkeit.
Mithilfe neuester Methoden der Netzwerkanalyse im Gehirn („Connectomics“) sollen die Besonderheiten des biologischen Computers in unseren Köpfen bestimmt, Lernregeln verstanden und mögliche Veränderungen im Kontext von Erkrankungen beschrieben werden.
Moritz Helmstaedter ist Direktor am Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt und wissenschaftliches Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft.
Seine Arbeit zielt darauf ab, die Grenzen der Connectomics zu erweitern, einem aufstrebenden Forschungsgebiet, das sich mit der Kartierung neuronaler Netzwerke im Gehirn in noch nie dagewesener Größe und Auflösung beschäftigt.
Seine Interessen liegen in der Beziehung zwischen künstlicher und biologischer Intelligenz und der Suche nach konnektomischen Phänotypen psychiatrischer Störungen.
Schon vor einigen Jahrzehnten wunderte sich ein Softwareentwickler, was den Menschen denn so den Kopf vernebelt, dass sie glaubten, Computer würden keine Fehler machen.
Heute sind wir mit den „Halluzinationen“, „Lügen“ - also den Fehlern großer Sprachmodelle wie ChatGPT - konfrontiert. Trotzdem vertrauen viele Menschen den Aussagen der KI und überprüfen die Ergebnisse nicht.
Der Vortrag widmet sich der Geschichte maschineller und menschlicher Fehler. Er diskutiert die Hartnäckigkeit des Maschinenglaubens, das Stereotyp vom fehlerhaften Menschen sowie die Zunahme technologischer Fehler in den letzten Dekaden, um schließlich zu thematisieren, warum wir eine „Error Literacy“ brauchen.
Martina Heßler ist Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt.
Sie beschäftigt sich mit der Geschichte von Mensch-Maschinen-Verhältnissen, mit Technikemotionen und technologischen Fehlern. Martina Heßler ist Mitglied von acatech .
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Prof. Dr. Martina Heßler

Anmeldung möglich Jim Knopf, die Halbdrachen und die deutsche Geschichte

(online; Online-Vortrag, ab So., 1.3., 19.30 Uhr )

„Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ erschien 1960 und ist bis heute eines der berühmtesten deutschen Kinderbücher.
Nicht bekannt war jedoch die längste Zeit, dass Michael Ende darin zahlreiche historische Motive und Vorlagen verarbeitete.

2009 ging die Kunsthistorikerin Julia Voss in ihrem preisgekrönten Buch „Darwins Jim Knopf“ diesen Spuren nach.
In ihrem Vortrag wird sie die überraschenden Hintergründe von Jim Knopf beleuchten und Einblicke in die aktuelle Ausstellung „Natur und deutsche Geschichte. Glaube, Biologie, Macht“ geben, die sie am Deutschen Historischen Museum in Berlin kuratiert hat.

Julia Voss ist eine deutsche Kunstkritikerin, Wissenschaftshistorikerin und Journalistin. Sie war stellvertretende Leiterin des Feuilletons der FAZ und ist seit 2015 Honorarprofessorin an der Leuphana Universität Lüneburg.
Sie wurde vielfach ausgezeichnet u.a. mit der Otto-Hahn-Medaille der Max-Planck-Gesellschaft und dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa.
Seit 2020 arbeitet Julia Voss im Präsidium des Deutschen Historischen Museums.

Anmeldung möglich Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte.

(online; Online-Vortrag, ab Mi., 4.3., 19.30 Uhr )

Stolze Hüften aus Knochen, Stein, gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen, doch wer oder was waren sie wirklich?
In Büchern über die Steinzeit sehen wir vorrangig Männer beim Jagen, Feuerstein schlagen oder Höhlen bemalen. Die meisten Menschenbilder aber, die uns von Eiszeitmenschen selbst hinterlassen wurden, zeigen Frauen. Was waren das für Gesellschaften, die sie und ihr Geschlecht so zentral und ohne Scham darstellten?
Nach Jahren der Recherche kehrt Ulli Lust zurück mit ihrem groß angelegten Sachcomic über die Anfänge der Kunst und die Bedeutung der Empathie für das Überleben unserer Spezies: Rund um die archaisch-weiblichen Figurinen entfaltet sich eine vergessene Welt, in der die Heldenreise Gruppensache war, die nur gemeinsam bestanden werden konnte, von Frauen, Männern, Kindern oder auch nichtbinären Menschen in mitunter reich geschmückter Rolle.
Ulli Lust ist eine österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin.
Ihr Comic "Heute ist der letzte Tag vom Rest deines Lebens" (avant-verlag) erhielt International viel Aufmerksamkeit und wurde mit dem Ignatz Award und dem Los Angeles Times Book Award ausgezeichnet.
Ulli Lust zählt zu den wichtigsten deutschsprachigen Comiczeichner:innen; sie unterrichtet Zeichnung und Comic an der Hochschule Hannover und hat 2025 den Sachbuchpreis des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhalten.
In Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

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