Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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freie Plätze Politisch urteilen im Alltag

(VHS Lebenstedt, ab Di., 1.9., 10.15 Uhr )

Die Medien berichten täglich über eine Vielzahl politischer Ereignisse. Schnell geht der Überblick verloren. Das möchten Sie ändern? Dann nehmen Sie sich Zeit, gemeinsam mit anderen tagespolitische Themen zu diskutieren und Rahmenbedingungen politischen Handelns zu erschließen. Die Themen werden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern festgelegt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

freie Plätze Was geschieht im Nahen Osten?

(Kniestedter Herrenhaus, ab Di., 8.9., 18.30 Uhr )

Vertreibung, Krieg und menschliches Leid prägen unser derzeitiges Bild vom Nahen und Mittleren Osten.
Millionen von Menschen aus dem Irak und aus Syrien befinden sich auf der Flucht vor Bürgerkrieg und Terror. Sie suchen Asyl in ihren Nachbarländern und in Europa.
Alleine in Salzgitter leben ca. 5.000 Menschen, die aus Syrien geflohen sind.
Wie konnte es zu der Krisensituation im Nahen Osten kommen? Dieser und anderen Fragen möchten wir uns widmen, indem wir die Ursachen historisch ergründen.
Voranmeldung ist zwingend erforderlich.

freie Plätze "Ist der Bauer noch zu retten?" - Landwirtschaft vor Ort

(Kniestedter Herrenhaus, ab Do., 10.9., 15.00 Uhr )

Lernen Sie einen landwirtschaftlichen Betrieb aus unserer Region kennen und diskutieren Sie vor Ort über die Landwirtschaft im Spannungsfeld zwischen heutigen Verbraucherinteressen und ökonomischen Zwängen der Landwirte. Machen Sie sich während dieser Betriebsbesichtigung und einem anschließenden Gedankenaustausch bei Bratwurst und Getränken ein eigenes Bild zu dieser Problematik.
Für Essen und Getränke fallen Kosten von 5,00 € an, die direkt beim Kursleiter zu entrichten sind.
Hubert Wetzel, geboren 1971, begann seine Arbeit als Journalist bei der Süddeutschen Zeitung. Nach dem Studium der Politikwissenschaft in Berlin wurde er 1998 Volontär bei der SZ. Anfang 2000 wechselte Wetzel zur damals neu gegründeten Financial Times Deutschland. Zunächst arbeitete er als Auslandsredakteur im Berliner Büro der Wirtschaftszeitung, 2003 wurde er politischer USA-Korrespondent mit Sitz in Washington. Nach knapp drei Jahren in den USA kehrte Wetzel ins Berliner FTD-Büro zurück und berichtete über deutsche Außenpolitik. Anfang 2009 folgte er dann dem Angebot, zur SZ zurückzukehren. Dort verantwortete er zunächst in der Außenpolitik-Redaktion als Chef vom Dienst die tägliche Auslandsberichterstattung. Ab Frühjahr 2012 war Hubert Wetzel stellvertretender Ressortleiter der Außenpolitik. Seit Mitte 2016 ist er Korrespondent in Washington.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Die Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten 2020 ist für den 3. November 2020 vorgesehen. Stephan Bierling wird sie für uns kommentieren.
Stephan Bierling ist Professor für Internationale Politik an der Universität Regensburg und einer der führenden Experten für die Machtverschiebungen in der Weltpolitik. Er war Gastprofessor in den USA, Israel, Südafrika und Australien und hat mehr als ein Dutzend Bücher zur Außenpolitik der USA und Deutschlands geschrieben.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Hans-Seidel Stiftung statt.
Verschwörungstheorien sind derzeit in aller Munde und scheinbar überall. Doch was macht eigentlich eine Verschwörungstheorie aus, und warum glauben Menschen an sie? Haben Verschwörungstheorien in den letzten Jahren zugenommen, oder sind sie durch das Internet nur sichtbarer geworden? Kehren sie langsam in die Mitte der Gesellschaft zurück? Und warum sind sie unter den Anhängern der neuen populistischen Bewegungen so verbreitet? Ist das gefährlich für unsere Demokratie, und was kann man dagegen tun? Anhand aktueller und historischer Beispiele wird der Vortrag in das Wesen und die Wirkung des konspirationistischen Denkens einführen.
Michael Butter ist Professor für amerikanischen Literatur- und Kulturgeschichte an der Universität Tübingen. Er hat in Freiburg, Norwich und Yale Anglistik, Germanistik und Geschichte studiert, wurde 2007 in Bonn promoviert und habilitierte sich 2012 in Freiburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören neben Verschwörungstheorien die frühe amerikanische Literatur, der Hollywoodfilm und zeitgenössische Fernsehserien. Er koordiniert ein europäisches Netzwerk zur Erforschung von Verschwörungstheorien, an dem über 150 Wissenschaftler*innen aus 36 Ländern und mehr als einem Dutzend Disziplinen beteiligt sind. Im März 2018 erschien in der Edition Suhrkamp "Nichts ist, wie es scheint: Über Verschwörungstheorien".

freie Plätze Industrie 4.0 - Hintergründe und Auswirkungen

(Kniestedter Herrenhaus, ab Mi., 2.12., 18.30 Uhr )

Industrie 4.0, was genau bedeutet das eigentlich?
Industrie 4.0, Digitalisierung und Arbeit 4.0 sind im oberen Bereich der Agenden von Politik, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden angesiedelt, weil sich durch Industrie 4.0 weitreichende Strukturveränderungen abzeichnen. Aber was genau bedeutet nun dieses "Industrie 4.0"?
Die zu erwartenden Umbrüche werden nicht nur Auswirkungen auf den Bereich des Arbeitslebens haben, sondern auch auf die Gesamtgesellschaft. Die Antworten auf die tiefgreifenden Umbrüche können nur formuliert werden, wenn Industrie 4.0 nicht nur als technische, sondern auch als soziale Innovation verstanden wird.
Voranmeldung ist zwingend erforderlich.
1964 in Stadthagen geboren, begann Georg Mascolo seine Karriere 1988 für "Spiegel-TV". 1992 folgte der Wechsel zum Magazin "Der Spiegel", wo er als Leiter des Ressorts "Deutschland II" sowie als politischer Korrespondent in den USA arbeitete. Von 2008 bis 2013 war Mascolo Chefredakteur des "Spiegel". Aufsehen erregte u.a. sein Gespräch mit Edward Snowden 2013 in Moskau über dessen Enthüllungen in der NSA-Affäre. Seit 2014 ist Mascolo Leiter der Recherchekooperation von Süddeutscher Zeitung, NDR und WDR.

Info Lena Kampf fehlt noch!

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Während die Welt immer komplexer wird, ist gleichzeitig - nicht nur in westlichen Gesellschaften - ein Rückgang an Ambiguitätstoleranz festzustellen. Die Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, Ungewissheiten zu ertragen, andere Sichtweisen gelten zu lassen, ist offensichtlich weltweit im Schwinden begriffen. Dies hat nicht nur Auswirkungen auf die Gesellschaft, etwa auf die Akzeptanz von Demokratie, sondern auch auf jene Bereiche der Kultur, die auf Ambiguitätstoleranz angewiesen sind, ja dazu beitragen könnten, Ambiguitätstoleranz in der Gesellschaft zu stärken wie Theater, Kunst und Musik. Auch ein auf möglichst schnelle und effiziente Ausbildung gerichtetes Bildungssystem lässt immer weniger Raum für spielerische Kreativität.
Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.
Dem Islam wird gerne vorgeworfen, er sei im Mittelalter stecken geblieben. Was aber, wenn es gar kein islamisches Mittelalter gab? Thomas Bauer zeigt an zahlreichen Beispielen, wie in der islamischen Welt die antike Zivilisation mit florierenden Städten und Wissenschaften weiterlebte, während im mittelalterlichen Europa nur noch Ruinen an eine untergegangene Kultur erinnerten.
Jahrhundertelang waren im Orient die antiken Städte lebendig, mit Bädern, Kirchen, Moscheen und anderen steinernen Großbauten, während sie in Europa zu Ruinen verfielen. Ärzte führten die Medizin Galens fort, Naturwissenschaften und Liebesdichtung blühten auf. Kupfermünzen, Dachziegel, Glas: Im Alltag des Orients gab es lauter antike Errungenschaften, die Mitteleuropäer erst zu Beginn der Neuzeit (wieder) neu entdeckten. Thomas Bauer schildert in dem Vortrag, wie die antike Kultur von al-Andalus über Nordafrika und Syrien bis Persien fortlebte und warum das 11. Jahrhundert in ganz Eurasien, vom Hindukusch bis Westeuropa, eine Zäsur bildet, auf die in der islamischen Welt bald die Neuzeit folgte. Er widerlegt damit überzeugend die eingespielten Epochengrenzen und rückt eingefahrene Sichtweisen auf Orient und Okzident zurecht.

Thomas Bauer ist Professor für Arabistik und einer der besten Islamwissenschaftler. Er ist von der Deutschen Forschungsgemeinschaft 2013 mit dem renommierten Leibniz-Preis ausgezeichnet worden. Zuletzt ist von ihm bei C.H. Beck das Buch "Warum es kein islamisches Mittelalter gab. Das Erbe der Antike und der Orient" erschienen.

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