Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Meine Ahnen und ich. Digitale Ahnenforschung

(Sonstige, ab Di., 8.2., 17.00 Uhr )

Wer sich schon mal mit Familienzusammenhängen beschäftigt hat, merkt, wie spannend der Blick in die Vergangenheit ist. Und auch die eigene Geschichte zu erforschen ist aufregend.
Wagen Sie den Weg in geschichtliche Hintergründe, folgen Sie den verzweigten Wegen der Verwandtschaft und recherchieren Sie in eigener Sache.
In diesem Kurs werden Ihnen Möglichkeiten der Recherche mithilfe des Internets vorgestellt. Außerdem stellen wir Ihnen das Portal "Archion" vor, in welchem in Kirchenbüchern online recherchiert werden kann.

Kursinhalte: Grundbegriffe der Familienforschung, Software- und Onlinedienste zur Ahnenforschung, Vorbereitung und Erstellen eines Suchplans, Aufbau und Pflege einer Ahnentafel, Recherche-Quellen im Internet, Namenskunde.

Anforderungen: Grundkenntnisse betr. Internet und "Word"
Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann, seine Frau umzubringen. Alle 3 Tage wird eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Hinzu kommen die Morde an Frauen durch ihnen unbekannte Täter. Diese Verbrechen sind keine Ehrenmorde oder Beziehungstaten, sondern Femizide: Morde, die an Frauen verübt werden, weil sie Frauen sind. Margherita Bettoni zeigt in dem Vortrag, dass die Tötung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts auch bei uns ein ernsthaftes gesamtgesellschaftliches Problem ist. Als Familientragödien verharmlost, bleiben viele Frauenmorde verborgen und verdecken die patriarchalen Macht- und Gewaltmuster, die sich tief durch unsere Gesellschaft ziehen.

Margherita Bettoni ist Investigativjournalistin mit den Schwerpunkten Organisierte Kriminalität und sexualisierte Gewalt. Sie ist Co-Autorin der Bücher »Die Mafia in Deutschland. Kronzeugin Maria G. packt aus« (Econ, 2017) und »Corona: Geschichte eines angekündigten Sterbens« (dtv, 2020). Für ihre Recherchen hat sie den Marlies-Hesse-Nachwuchspreis, den Migration Media Award und den Grimme Online Award gewonnen.

Kurs abgeschlossen Galaxien und Schwarze Löcher

(Sonstige, ab Mi., 9.3., 19.30 Uhr )

Seit der Entdeckung der Quasare vor etwa 50 Jahren haben sich die Indizien gehäuft, dass in den Zentren von Milchstraßensystemen massive Schwarze Löcher sitzen, die durch Akkretion von Gas und Sternen
effizient Gravitationsenergie in Strahlung umwandeln. Durch hochauflösende Messungen im Infrarot- und Radiobereich ist es jetzt im Zentrum unserer eigenen Milchstraße gelungen, einen überzeugenden
Beweis für diese Hypothese zu liefern, und gleichzeitig neue und unerwartete Resultate über den dichten Sternhaufen in der unmittelbaren Umgebung des Schwarzen Lochs erbracht.
Hierbei haben neue Entwicklungen in der Infrarotinstrumentierung und der adaptiven Optik und Interferometrie am neuen Großteleskop der ESO, dem VLT, eine wichtige Rolle gespielt.
Gleichzeitig ist es klargeworden, dass die meisten Galaxien massive Schwarze Löcher beherbergen, und dass diese Schwarzen Löcher bereits etwa eine Milliarde Jahre nach dem Urknall entstanden sein müssen.
Es werden diese neuen Messungen und ihre Konsequenzen für die Entstehung von Schwarzen Löchern im frühen Universum diskutiert.

Reinhard Genzel - Direktor, MPI für extraterrestrische Physik, Garching
Professor of the Graduate School, Physics and Astronomy, University of California, Berkeley, USA
Sowohl im Berufs- als auch im Alltagsleben kommen wir - teils ohne uns dessen bewusst zu sein - ständig mit Techniken der Künstlichen Intelligenz (KI) in Berührung. In stark abgegrenzten Bereichen - etwa bei der Auswertung von medizinischen Bildern - zeigen Maschinen bereits heute quasi-intellektuelle Fähigkeiten, die dem nahekommen oder sogar darüber hinausgehen, was ein Mensch vermag.
Welchen Einfluss haben KI-Innovationen auf das Verhältnis zwischen Mensch und Maschine? Wie könnte eine sinnvolle Arbeitsteilung zwischen Mensch und Maschine aussehen? Und wie können Mensch und Maschine voneinander lernen, um komplexe Herausforderungen in hybriden Teams zu meistern.
Die Leibnizpreisträgerin Elisabeth André zeigt in ihrem Vortrag, was KI-Systeme wirklich leisten und wie sich Mensch und Maschine in ihrem Zusammenspiel ergänzen - aber nicht ersetzen - können.
Elisabeth André ist Inhaberin des Lehrstuhls für Menschzentrierte Künstliche Intelligenz an der Universität Augsburg. 2019 wurde sie von der Gesellschaft für Informatik als einer der »Zehn prägenden Köpfe der deutschen KI-Geschichte« ausgewählt. Sie befasst sich in ihrer Forschung mit der Frage, wie sich die zunehmende Komplexität von Technologien durch einen nutzungszentrierten Entwicklungsprozess abfedern lässt, damit Technik auch in Zukunft für den Menschen beherrschbar bleibt.

In Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech).

Kurs abgeschlossen Der Krieg in der Ukraine und die Rolle Chinas

(Sonstige, ab So., 27.3., 19.30 Uhr )

Russlands Präsident Wladimir Putin hat mit dem Krieg gegen die Ukraine den größten Teil der Weltgemeinschaft gegen sich vereint. Anders als der Westen - der Russland wirtschaftlich und politisch weitestgehend isoliert hat - äußert sich China bisher sehr zurückhaltend zum Konflikt. Dabei scheint die chinesische Führung alles andere als begeistert von der Eskalation zu sein - nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen.
An diesem Abend können Sie mit Prof. Susanne Weigelin-Schwiedrzik diskutieren, welche Bedeutung der Krieg in der Ukraine für die russisch-chinesischen Beziehungen hat.

Susanne Weigelin-Schwiedrzik ist Professorin für Sinologie am Institut für Ostasienwissenschaften der Universität Wien.
Zuvor hatte Sie eine Professur für Moderne Sinologie in Heidelberg.

Kurs abgeschlossen Ist Deutschland noch ein Musterstaat?

(Sonstige, ab Di., 29.3., 19.30 Uhr )

Ausgerechnet in der Corona-Pandemie, der größten Herausforderung seit Jahrzehnten, sieht das sonst recht gut organisierte und verwaltete Deutschland nicht gut aus. Andere Länder kommen viel besser durch die Pandemie. Fehlende Konzepte, mangelnde Vorsorge, Kompetenz-Wirrwarr, nicht digitalisierte Gesundheitsbehörden, verärgerte Bürgerinnen und Bürger, was ist los im Staate D.? Und wie könnte sich das ändern lassen, um weitere Corona-Wellen, überlastete Kliniken, noch mehr menschliches Leid und all die anderen Schattenseiten der Pandemie zu zumindest teilweise zu verhindern?
Darüber sprechen Alexander Hagelüken (leitender Redakteur im Wirtschaftsteil) und Marlene Weiß (Ressortleiterin Wissen), Süddeutsche Zeitung.

In Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung.
Vor dem aktuellen Hintergrund des Krieges in der Ukraine wirft Felix Wemheuer einen Blick auf die Geschichte der sino-sowjetischen Beziehungen. Als 1949 die Volksrepublik von Mao Zedong gegründet wurde, hieß es zunächst: "Die Gegenwart der Sowjetunion wird die Zukunft Chinas sein". Die chinesischen Kommunist/innen übernahmen das politische System und wirtschaftliche Entwicklungsmodell des "großen Bruders" in Moskau. Nur zehn Jahre später kam es zum Bruch beider Länder. 1969 kulminierte die Feindschaft sogar in einem blutigen Grenzkrieg. Die Sowjetunion drohte mit dem Einsatz von Atomwaffen.
China näherte sich in Folge den USA an. Der Vortrag analysierte die Gründe für den Aufstieg und Niedergang des sino-sowjetischen Bündnisses. Dabei spielten die Bestimmung der Strategie der kommunistischen Weltbewegung, alte Grenzstreitigkeiten und auch die Taiwan-Frage eine wichtige Rolle. Nicht zuletzt ging der Streit zwischen der Sowjetunion und China auch darum, wer in dem Bündnis die Rolle des Juniorpartners innehaben sollte.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte "Geschichte der KPCh" an der Volksuniversität in Beijing.
Das Thema ist nicht neu: bereits seit Ende der 60er Jahre fordern Klimaaktivist/innen in Europa verstärkte Maßnahmen im Sinne des Umweltschutzes.
Angesichts der rasant fortschreitenden Erderwärmung muss Klimaschutz als generationenübergreifende Herausforderung für Politik und Gesellschaft verstanden werden, denn insbesondere für kommende Generationen stellt der Klimawandel eine existenzielle Bedrohung dar.
Wir wollen mit verschiedenen Generationen von Aktivist/innen wie Luisa Neubauer (25 Jahre), Cyril Dion (43 Jahre) und Noël Mamère (73 Jahre) über ihre Erfahrungen, Visionen und Ideen diskutieren.
Die Veranstaltung wird moderiert von der Wirtschafts- und Politikjournalistin Salomé Saqué.

Cyril Dion ist Schriftsteller, Regisseur und Aktivist. Er war einer der Gründer von Le Mouvement Colibris. Zu seinen Werken gehören der Dokumentarfilm Demain, der 2016 mit einem César ausgezeichnet wurde, und der Roman Imago, der den Prix Méditerranée du premier roman erhielt. 2018 war er Teil der Gruppe, die die französische Regierung wegen ihrer Untätigkeit in Bezug auf den Klimawandel verklagte.

Luisa Neubauer ist Klimaaktivistin und eine der Hauptorganisatorinnen des Klimastreiks Fridays for Future. Sie ist Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen und Grüne Jugend. Geboren im Jahr 1996 wird sie oft die "deutsche Greta Thunberg" genannt.

Noël Mamère (73) arbeitete als Journalist und Politiker. Er war von 1989 bis 2017 Bürgermeister der Stadt Bègles, von 1997 bis 2017 Mitglied der Grünen und anschließend bis 2013 Mitglied der Partei Europe Écologie Les Verts (EÉLV). Als Kandidat der französischen Präsidentschaftswahlen 2002 erhielt er 5,25 % der Stimmen. Er publizierte mehrere Bücher, darunter "L'Écologie pour sauver nos vies" (2020, Editions Les Petits Matins) und den Comic "Les Terrestres" (2020, Editions du Faubourg).

Salomé Saqué ist Wirtschafts- und Politikjournalistin. Nach einem Master im Bereich Internationales Recht und einem Journalistik-Diplom folgten erste Arbeitserfahrungen bei Le Monde Diplomatique und beim Fernsehsender France 24. Salomé Saqué erweckte insbesondere durch ihre Berichterstattung über die Gelbwesten-Bewegung Aufmerksamkeit. Hiernach produzierte sie für mehrere unabhängige Medien Investigativ-Videos zu wirtschaftlichen und politischen Themen. Als engagierte Journalistin setzt sie sich besonders für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein.

In Kooperation mit dem Goethe Institut Paris und der Heinrich-Böll-Stiftung France.
Vortrag auf Deutsch und Französisch mit Übersetzung.

Kurs abgeschlossen Hat Europa eine kulturelle Identität?

(Sonstige, ab Di., 12.4., 19.30 Uhr )

Europa ist ein Vielvölkerkontinent. Jede einzelne Nation nimmt für sich in Anspruch, über eine eigene nationale Identität zu verfügen. Gibt es trotzdem so etwas wie eine übergreifende Identität Europas, die über den Verweis auf ein abendländisch-christlich-jüdisches Erbe hinausreicht? Mit was genau wäre Europa in kultureller Hinsicht identisch? Die Frage ist nicht neu, aber sie stellt sich immer wieder neu, weil sich die übergreifenden Themen stetig verändern. Gegenwärtig steht ein anderes Erbe im Mittelpunkt der Debatten über die kulturelle Identität Europas: die koloniale Vergangenheit des Kontinents und sein Verhältnis zur außereuropäischen Welt. Welche Konsequenzen dieses Verhältnis und die damit verbundenen Fragen um Schuld und Wiedergutmachung für das europäische kulturelle Selbstverständnis hat, diskutieren Prof. Michael Hochgeschwender und der Herausgeber der FAZ Jürgen Kaube. Moderiert wird das Gespräch von Georgios Chatzoudis.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Villa Vigoni und der Gerda Henkel Stiftung statt.
Zu Beginn dieses Jahrhunderts prägte unter anderem der Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Crutzen den Begriff "Anthropozän": Der Mensch sei durch seine Eingriffe in die Erde in einem so hohen Ausmaß zu einem geologischen Faktor geworden, dass die Ausrufung einer neuen erdwissenschaftlichen Epoche angebracht ist.
Das neue Zeitalter des Menschen hat mit der Industriellen Revolution im späten 18. Jahrhundert begonnen, und die Menschheit wird für Jahrtausende der vorherrschende Faktor auf der Erde sein.
In der Debatte um dieses neue, vom Menschen geprägte Zeitalter, spielt Technik eine wichtige Rolle - so bei der Datierung des Beginns, der Gegenwart und der Zukunft des Anthropozäns.
Sollten wir das neue Zeitalter besser als "Technozän" bezeichnen?
Der Vortrag beleuchtet die Debatte um das Anthropozän aus natur- und geisteswissenschaftlicher Perspektive.
Welche Technikkonzepte werden dabei verhandelt? Welche Technikzukünfte werden entwickelt? Und: Gibt es möglicherweise eine eigene Technosphäre, die sich unabhängig von der menschlichen Gestaltungsmacht nach eigenen Regeln entwickelt?

Helmuth Trischler ist Professor Technikgeschichte an der LMU München und Bereichsleiter Forschung des Deutschen Museum. Er ist zudem Mitglied von der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) und der Leopoldina.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (acatech) statt.

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