Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Die Kelten

(online; Online-Vortrag, ab Mi., 29.4., 19.30 Uhr )

In der zweiten Hälfte des letzten Jahrtausends v. Chr. prägen Völker die Geschichte Mittel- und Südeuropas, die ihre griechischen und römischen Nachbarn "Kelten" nennen.
Der Vortrag veranschaulicht anhand der Nachrichten antiker Autoren und den Erkenntnissen der modernen Archäologie die wesentlichen Merkmale der keltischen Kultur,
gibt einen Überblick über deren Geschichte von den Anfängen bis zur Romanisierung und schließt mit einem Ausblick auf das Weiterleben keltischer Kulturelemente im Mittelalter und in der Neuzeit.
Bernhard Maier lehrt Allgemeine Religionswissenschaft und Europäische Religionsgeschichte an der Universität Tübingen. Er ist ausgewiesener Experte für die Kelten und hat u.a. die Publikation Die Kelten - Geschichte, Sprache und Kultur verfasst.
Mi, 19.30-21.00 Uhr, 29.04.
Im Internet von überall aus teilnehmen
Prof. Dr. Bernhard Maier

Anmeldung möglich In der Nähe: Vom politischen Wert einer ostdeutschen Sehnsucht

(online; Online-Vortrag, ab Mo., 18.5., 19.30 Uhr )

Wir leben in Zeiten der Entfernung. Die politischen Lager, die großen Machtblöcke der Welt, die Stadt vom Land – alles entfernt sich voneinander. Umso wichtiger wird der Blick aus der Nähe. Wo ist im Zeichen medial befeuerter Selbstgerechtigkeit noch Gemeinschaft möglich?
Der Schriftsteller und Journalist Simon Strauß findet eine überraschende Antwort: in der Kleinstadt. Hier begegnen sich die Menschen als Gegenüber, hier müssen Konflikte ausgetragen und Kompromisse gefunden werden. Hier lernt man die Demokratie noch einmal neu kennen.
Simon Strauß studierte Altertumswissenschaften und Geschichte in Basel, Poitiers und Cambridge. Er ist Mitgründer der Gruppe »Arbeit an Europa«. 2017 promovierte er an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er ist Schriftseller und Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Dr. Simon Strauß

Anmeldung möglich Cahokia: Eine präkolumbische indigene Hochkultur in Nordamerika

(online; Online-Vortrag, ab Di., 9.6., 19.30 Uhr )

Lange ging die historische Forschung von der These aus, indigene Hochkulturen hätte es vor der Ankunft der Europäer ausschließlich in Süd- und Mittelamerika gegeben.
Demgegenüber seien nördlich des Rio Grande nur nomadisierende Sammler- und Jägerkulturen vorzufinden gewesen.
Seit den 1990er Jahren hat die archäologische Forschung dieses einseitige und vorurteilsbeladene Bild gründlich revidiert. Nicht nur im Südwesten der heutigen USA fanden sich die Relikte fortgeschrittener Zivilisationen, die mit dem mesoamerikanischen Kulturraum eng verbunden gewesen waren, sondern auch östlich des Mississippi, wo zwischen 1050 und 1250 die Stadt Cahokia eine umfassende politische, militärische und religiöse Hegemonie ausübte.
Diese erstreckte sich vom Mississippi bis an die Küste des Atlantiks und von den Großen Seen bis an den Golf von Mexiko. In diesem Vortrag soll die Geschichte von Aufstieg und Fall einer indianischen Großmacht vor Kolumbus nachgezeichnet werden.
Michael Hochgeschwender lehrt Nordamerikanische Kulturgeschichte, Empirische Kulturforschung und Kulturanthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 

Prof. Dr. Michael Hochgeschwender

Anmeldung möglich Kunst im Ohr – Ein Livestream für alle Sinne 2

(online; Online-Vortrag, ab Mi., 10.6., 19.30 Uhr )

Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen!
Seien Sie dabei, wenn sich drei Freund*innen der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen.
Bitte legen Sie ein paar Utensilien bereit. Damit laden wir Sie ein, Oberflächen und Materialien zu ertasten und den Geruchssinn zu aktivieren. 
Hören Sie unserer anregenden Unterhaltung nicht nur zu, sondern schmecken, riechen und spüren Sie mit uns die Kunst. Lassen Sie sich darauf ein, Kunst mit allen Sinnen zu erfahren.

Heute beschäftigen wir uns mit zwei Spitzenwerken von Max Liebermann (1847 – 1935): „Die Terrasse des Hotel Louis C. Jacob in Nienstedten an der Elbe“ aus dem Jahr 1902 in der Hamburger Kunsthalle und dem „Münchner Biergarten“, einem populären Motiv aus der Neuen Pinakothek in München aus dem Jahr 1884.
Wir laden Sie ein, ein Bierglas oder -krug und ein kleines Spielzeug, ein Lindenblatt und einen Hut bereitzuhalten. 

Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker:innen mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung.
Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung.
In Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle.

Anmeldung möglich Bauchentscheidungen: Die Intelligenz des Unbewussten und die Macht der Intuition

(online; Online-Vortrag, ab Do., 18.6., 19.30 Uhr )

„Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt“, schrieb Blaise Pascal bereits im 17. Jahrhundert.
Die Wissenschaft scheute lange die „Herzensgründe“ oder auch Bauchentscheidungen wie der Teufel das Weihwasser.
Aber: Gute Entscheidungen basieren oft auf einer unbewussten Intelligenz, die sehr schnell operiert und gerade in komplexen Situationen faszinierend einfach ist, sicher im Erkennen des Wesentlichen und logischen Abwägungen weit überlegen. Das heutige Wissen über das Bauchgefühl revolutioniert unser Bild vom menschlichen Verstand.
In einer komplizierten Welt lehren uns Entscheidungen „aus dem Bauch“ die Lebenskunst, paradox formuliert, intuitiv zu wissen, was sich nicht zu wissen lohnt.

Gerd Gigerenzer ist ein weltweit renommierter Psychologe, Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung.
Er hat zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten, u.a. den AAAS Preis für den besten Artikel in den Verhaltenswissenschaften, den Communicator-Preis und den Deutschen Psychologie-Preis.

Anmeldung möglich „Zukunft der industriellen Produktion in Deutschland“

(online; Online-Vortrag, ab Di., 23.6., 19.30 Uhr )

Die industrielle Produktion ist das Rückgrat unseres Wohlstands – doch sie steht massiv unter Druck: Globale Konkurrenz, fragile Lieferketten, geopolitische Krisen und der Klimawandel fordern uns heraus.

Die Frage ist nicht, ob wir unsere Produktion neu denken müssen, sondern wie schnell.
Eine vernetzte Wertschöpfung im Sinne von Industrie 4.0 ist dabei weit mehr als Effizienzsteigerung: Sie ist der Schlüssel zu einer Produktion, die wettbewerbsfähig, resilient, nachhaltig – und damit zukunftsfähig ist.

Björn Sautter wirft einen Blick in die Zukunft der industriellen Wertschöpfung.
Er gibt Einblicke in strategische Überlegungen und Forschungsansätze, die den Weg in eine intelligente und nachhaltige Industrieproduktion in Deutschland weisen und unterfüttert diese mit anschaulichen Beispielen aus der industriellen
Praxis.

Björn Sautter ist Senior Expert Industrie 4.0 bei der Festo SE & Co. KG, einem der weltweit führenden deutschen Unternehmen für Automatisierungstechnik und technische Bildung.
Er ist ebenso stellvertretender Industriesprecher des Forschungsbeirats Industrie 4.0.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.

Anmeldung möglich Musik, Wissenschaft und Technik - eine harmonische Reise durch zwei Jahrhunderte

(online; Online-Vortrag, ab Di., 21.7., 19.30 Uhr )

Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaftlern, Ingenieuren und Musikern in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt.
Wissenschaftler und Ingenieure haben Musikern und Komponisten neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung gegeben. 
Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz' Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden, sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums.
Thema wird auch die Zusammenarbeit von Physiologen, Physikern und Klavierpädagogen sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten.
Myles W. Jackson ist ein US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u.a. außerordentliches Mitglied der acatech.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt.
Prof. Dr. Myles W. Jackson

Kurs abgeschlossen Mit Roboterhilfe zum gesunden Knie - Moderne Wege in der Endoprothetik

(SZ-Bad; Kniestedter Herrenhaus; Saal (1. OG), ab Mi., 4.2., 18.00 Uhr )

Kniebeschwerden gehören zu den häufigsten Gelenkproblemen und können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Wenn konservative Behandlungen nicht mehr helfen, kann ein künstliches Kniegelenk Beweglichkeit und Schmerzfreiheit zurückbringen.
Moderne Operationsverfahren ermöglichen heute eine besonders präzise und schonende Implantation – unterstützt durch den ROSA®-Roboter, der den Operateur bei der exakten Positionierung des Gelenks begleitet. Dabei wird die Kniekinematik individuell und millimetergenau an die natürliche Anatomie des Patienten angepasst, um eine optimale Funktion und ein möglichst natürliches Bewegungsgefühl zu erreichen.
Im Vortrag erfahren Interessierte, wie robotergestützte Knieendoprothetik funktioniert, welche Vorteile sie bietet und für wen sich diese innovative Methode eignet.
Nach dem Vortrag haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und mit Mafanegho Corlantine Benner, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Helios Klinikum Salzgitter, persönlich ins Gespräch zu kommen.

Kurs abgeschlossen Mit Roboterhilfe zum gesunden Knie - Moderne Wege in der Endoprothetik

(SZ-Lebenstedt; HELIOS Klinikum; Foyer, ab Di., 17.2., 17.00 Uhr )

Kniebeschwerden gehören zu den häufigsten Gelenkproblemen und können die Lebensqualität stark beeinträchtigen. Wenn konservative Behandlungen nicht mehr helfen, kann ein künstliches Kniegelenk Beweglichkeit und Schmerzfreiheit zurückbringen.
Moderne Operationsverfahren ermöglichen heute eine besonders präzise und schonende Implantation – unterstützt durch den ROSA®-Roboter, der den Operateur bei der exakten Positionierung des Gelenks begleitet. Dabei wird die Kniekinematik individuell und millimetergenau an die natürliche Anatomie des Patienten angepasst, um eine optimale Funktion und ein möglichst natürliches Bewegungsgefühl zu erreichen.
Im Vortrag erfahren Interessierte, wie robotergestützte Knieendoprothetik funktioniert, welche Vorteile sie bietet und für wen sich diese innovative Methode eignet.
Nach dem Vortrag haben Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen und mit Mafanegho Corlantine Benner, Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Helios Klinikum Salzgitter, persönlich ins Gespräch zu kommen.

Kurs abgeschlossen Trauma, Verschleiß und Bewegung: Wege zur gesunden Schulter

(SZ-Bad; Kniestedter Herrenhaus; 05 (EG), ab Mi., 4.3., 18.00 Uhr )

Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden und können den Alltag stark beeinträchtigen. Die Schulter ist das beweglichste Gelenk des Körpers – und gerade deshalb anfällig für Verschleiß, Verletzungen und Entzündungen. Doch woher kommen die Beschwerden? Und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
Die Ursachen für Schulterschmerzen sind vielfältig. Doch das bedeutet nicht, dass Betroffene sich damit abfinden müssen: Viele Beschwerden lassen sich mit gezielten konservativen oder operativen Maßnahmen wirksam behandeln. Entscheidend sind die richtige Diagnose und ein individuell abgestimmter Therapieplan.
In seinem Vortrag gibt Matthias Tiede, Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie am Helios Klinikum Salzgitter, wertvolle Einblicke in moderne Behandlungsansätze – von Physiotherapie über minimalinvasive Operationstechniken bis hin zu Schulterprothesen.
Im Anschluss haben Besucher die Möglichkeit, dem Experten Matthias Tiede persönlich Fragen zu stellen.

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