Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Gesetzliche Betreuung - Vorsorgevollmachten - Patientenverfügung

(SZ-Lebenstedt; Volkshochschule; 2.2 (2. OG), ab Di., 16.6., 18.30 Uhr )

In diesem Vortrag werden die Voraussetzungen und Regelungen der gesetzlichen Betreuung erläutert. Sie erfahren zudem mehr über eigene Vorsorge durch Erteilung von Vollmachten und Errichtung einer Patientenverfügung sowie über Unterschiede und Risiken verschiedener Vollmachten und Verfügungen.
Anmeldung ist erforderlich.

Kurs abgeschlossen Bestattungsvorsorge – rechtzeitig planen, Angehörige entlasten

(SZ-Bad; Kniestedter Herrenhaus; 06 (EG), ab Do., 12.3., 19.00 Uhr )

Früher oder später stellt sich vielen Menschen die Frage, wie sie ihre eigene Bestattung gestalten und regeln möchten. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge kann nicht nur persönliche Wünsche festhalten, sondern auch Angehörige in einer emotional belastenden Zeit spürbar entlasten.
In diesem Vortrag informieren zwei erfahrene Bestatter aus Salzgitter umfassend über das Thema Bestattungsvorsorge. Sie erklären, was unter einer Vorsorgevereinbarung zu verstehen ist, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, individuell vorzusorgen.
Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen:
Ist eine Bestattungsvorsorge überhaupt sinnvoll?
Für wen lohnt sie sich besonders?
Welche Vorteile bringt sie für mich und meine Familie?
Wie können Wünsche, finanzielle Aspekte und rechtliche Regelungen sinnvoll miteinander verbunden werden?
Die Referenten geben praktische Hinweise aus ihrer täglichen Arbeit, erläutern rechtliche und organisatorische Grundlagen und zeigen auf, wie eine frühzeitige Vorsorge Sicherheit und Frieden für alle Beteiligten schaffen kann.
Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und individuelle Anliegen direkt mit den Bestattern zu besprechen.

Anmeldung möglich Bestattungsvorsorge – rechtzeitig planen, Angehörige entlasten

(SZ-Lebenstedt; Volkshochschule; 2.2 (2. OG), ab Di., 21.4., 19.00 Uhr )

Früher oder später stellt sich vielen Menschen die Frage, wie sie ihre eigene Bestattung gestalten und regeln möchten. Eine durchdachte Bestattungsvorsorge kann nicht nur persönliche Wünsche festhalten, sondern auch Angehörige in einer emotional belastenden Zeit spürbar entlasten.
In diesem Vortrag informieren zwei erfahrene Bestatter aus Salzgitter umfassend über das Thema Bestattungsvorsorge. Sie erklären, was unter einer Vorsorgevereinbarung zu verstehen ist, wie sie funktioniert und welche Möglichkeiten es gibt, individuell vorzusorgen.
Beantwortet werden unter anderem folgende Fragen:
Ist eine Bestattungsvorsorge überhaupt sinnvoll?
Für wen lohnt sie sich besonders?
Welche Vorteile bringt sie für mich und meine Familie?
Wie können Wünsche, finanzielle Aspekte und rechtliche Regelungen sinnvoll miteinander verbunden werden?
Die Referenten geben praktische Hinweise aus ihrer täglichen Arbeit, erläutern rechtliche und organisatorische Grundlagen und zeigen auf, wie eine frühzeitige Vorsorge Sicherheit und Frieden für alle Beteiligten schaffen kann.
Im Anschluss an den Vortrag haben die Teilnehmenden Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen und individuelle Anliegen direkt mit den Bestattern zu besprechen.

Anmeldung möglich Antisemitismus - Was gibt es da zu erklären?

(online; Online-Vortrag, ab Mi., 25.3., 19.30 Uhr )

Wer nach „Erklärungen“ sucht, tappt meistens im Dunklen und findet nichts. Soziale Phänomene haben Geschichten, die sich rekonstruieren lassen, aus diesen Rekonstruktionen ergibt sich ein Verständnis für ihre Dynamik.
Die sollte man kennen, wenn man über solche Phänomene reden will.
Jan Philipp Reemtsma ist ein deutscher Literatur- und Sozialwissenschaftler. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18. und 20. Jahrhunderts, Zivilisationstheorie sowie Geschichte der menschlichen Destruktivität.
Für seine Biografie über Christoph Martin Wieland erhielt er 2023 den Bayerischen Buchpreis.

Prof. Dr. Jan Philipp Reemtsma
Am 4. Juni 1944 wurde Rom von den alliierten Streitkräften befreit, ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte Italiens.
Die Stadt wurde zum Symbol der Befreiung vom faschistischen und nationalsozialistischen Regime und entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Zentrum des kulturellen Neuanfangs.
Rom, über Jahrhunderte ein Ort der Mythen, Erinnerung und künstlerischer Sehnsüchte, wurde nun selbst zum Schauplatz künstlerischer Erneuerung. Zwischen den Trümmern des Krieges entstanden neue Ausdrucksformen im Film, in der freien und angewandten Kunst, im Design und im Kunsthandwerk.
Künstlerinnen und Künstler gestalteten nicht nur ihre Gegenwart, sondern entwarfen auch ein neues Italien – mit einer Ästhetik, die Widerstand, Hoffnung und die Sehnsucht nach Freiheit mit neu entfesselter Kreativität vereinte und im Mythos von la dolce vita kulminierte.
Der Vortrag geht der Frage nach, wie sich in freier Kunst, Film, Kunsthandwerk sowie durch das Inszenieren von Designikonen wie dem Vespa-Motorroller eine Ästhetik von Lebensgefühl und Optimismus formierte, die bis heute nachwirkt und entscheidend unsere Wahrnehmung der italienischen Kultur und Identität beeinflusst.
Lisa Hockemeyer ist eine deutsche Design- und Kunsthistorikerin. Sie lehrt Designgeschichte in Mailand.
Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A, dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt.
Dr. Lisa Hockemeyer

Anmeldung möglich Benvenuto Cellini. Ein Künstlerleben

(online; Online-Vortrag, ab Do., 2.4., 19.30 Uhr )

Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500-1571) zu grosser Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden.
In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst.
Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern die bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt.
Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland.
2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt.
Prof. em. Dr. Andreas Beyer

Anmeldung möglich Die Gletscher: Von der letzten Eiszeit bis morgen

(online; Online-Vortrag, ab Do., 16.4., 19.30 Uhr )

Der Rückgang der Gebirgsgletscher zählt zu den sichtbarsten Auswirkungen des globalen Klimawandels. Die Frage, wie lange es die Gletscher der Erde noch gibt und welche Folgen ihr Verschwinden haben wird, betrifft uns alle.
Die renommierte Gletscherforscherin Andrea Fischer erklärt anschaulich, wie die Gletscher entstanden und wie sie die Landschaft geformt haben.
Zudem erzählt sie von der Faszination der Gletscher und der gemeinsamen Geschichte von Menschen und Gletschern.
Was aber würde deren Verlust für den Planeten bedeuten? Und können die Gletscher wiederkommen?
Andrea Fischer ist Gletscherforscherin und stellvertretende Direktorin des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
Für ihre Forschungen wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u.a. als Wissenschaftlerin des Jahres 2023.
Dr. Andrea Fischer

Anmeldung möglich Klasse. Die diskrete Scham der Bourgeoisie

(online; Online-Vortrag, ab So., 19.4., 19.30 Uhr )

Das Ende wirtschaftlicher Knappheit wird uns eine klassenlose Gesellschaft bringen. Aber das Gegenteil ist der Fall: ökonomische Absicherung hat den Kampf um Status sogar noch intensiviert. Warum ist das so? In diesem Vortrag erklärt Hanno Sauer, was Klassen sind, wie sie entstehen, und warum sie so schwer abzuschaffen sind. 
Hanno Sauer ist außerordentlicher Professor für Ethik an der Universität Utrecht. Sein Buch Moral. Die Erfindung von Gut und Böse wurde für den Deutschen Sachbuchpreis 2023 und den Tractatus-Preis nominiert.
Prof. Dr. Hanno Sauer

Anmeldung möglich Warum nicht losen? Über den Sinn von Zufallsentscheidungen

(online; Online-Vortrag, ab Mi., 22.4., 19.30 Uhr )

Üblicherweise gehen wir davon aus, dass Entscheidungen auf dem Abwägen von Gründen beruhen sollten, während man sich durch Losverfahren dem blinden Zufall ausliefert.
Das scheint auf den ersten Blick irrational zu sein. Tatsächlich gab es aber Losentscheidungen in vielen Lebensbereichen und nicht zuletzt in der Politik schon immer. 
Der Vortrag geht der Frage nach, wie Losverfahren in der Vergangenheit begründet wurden, und zeigt anhand historischer Beispiele, wie sie funktionierten.   
Barbara Stollberg-Rilinger ist Historikerin und Rektorin des Wissenschaftskollegs zu Berlin.
Sie ist vielfach ausgezeichnet u.a. mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

Prof. Dr. Barbara Stollberg-Rilinger

Anmeldung möglich Die Wiederkehr der Imperien

(online; Online-Vortrag, ab Mo., 27.4., 19.30 Uhr )

In den 1990er Jahren war man allgemein der Auffassung, die Ära der großen Imperien sei zu Ende.
Die europäischen Kolonialimperien waren nach dem Zweiten Weltkrieg zerfallen, und nun war mit der Sowjetunion auch das letzte Imperium verschwunden. Aber im 21. Jahrhundert ist es zu einer Wiederkehr der Imperien gekommen.
China organisiert Einflussgebiete im Rahmen seiner Neue-Seidenstraßenstrategie, Russland stützt sich bei der Rekonstruktion des alten Zarenreichs wesentlich auf militärische Macht, und US-Präsident Trump nutzt in aller Offenheit die Methoden der Erpressung und des Drohens, um Geldflüsse in die USA in Gang zu setzen.
Wie können sich die Europäer, zumal die EU, die kein Imperium ist und auch nicht werden kann, in einer solchen Welt behaupten?"
Herfried Münkler war Professor für Politikwissenschaft an der Berliner Humboldt-Universität. Viele seiner Bücher gelten als Standardwerke.
Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Wissenschaftspreis der Aby-Warburg-Stiftung, dem Carl Friedrich von Siemens Fellowship und dem Preis der Leipziger Buchmesse

Prof. Dr. Herfried Münkler

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