Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Der Weg zur Arbeit: Verstopfte Straßen, überlastete Busse und Bahnen, schlecht ausgebaute Radwege. Nicht selten sorgt alleine der Weg von A nach B für Frustration. Doch wie sieht die Zukunft aus? Können Daten und künstliche Intelligenz für einen dynamisch optimierten Verkehrsfluss, "Smart Traffic" und "Smart Streets" sorgen? Wie verantwortungsbewusst ist dabei der Umgang mit personenbezogenen Mobilitätsdaten? Und kann KI-gestützte Mobilität Kosten und Emissionen reduzieren?

Diese Fragen stellen wir unseren Expert*innen im Rahmen der Veranstaltung.

Der Livestream ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des DVV. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt.

Kurs abgeschlossen Wie geht es nach Merkel weiter? Corona, Klima, Schuldenberg

(Sonstige, ab Di., 9.11., 19.30 Uhr )

Ist das Ziel, die Erderwärmung auf für Menschen und Natur halbwegs akzeptable 1,5 bis 2 Grad zu begrenzen, überhaupt noch realistisch?
Schnellerer Ausstieg aus der Kohle und herkömmlichen Automotoren, was kann Deutschland überhaupt dafür tun? Ein weiteres drängendes Problem: Der Abbau des Corona-Schuldenbergs.
Und überhaupt: Die Pandemie ist noch nicht vorbei. Die neue Regierung kann den Bürgerinnen und Bürger kein Wohlfühl-Programm präsentieren, sondern kommt an unbequemen Wahrheiten nicht vorbei.
Gleichzeitig soll eine Aufbruch-Stimmung im Lande entstehen.

Wie das gelingen oder woran es scheitern könnte, das erzählen Katharina Riehl (Ressortleiterin Politik) und Stefan Braun (Korrespondent im Berliner Parlamentsbüro), Süddeutsche Zeitung.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Süddeutschen Zeitung statt.
Komfortabler Wohnen und dabei Energie einsparen: Die Vorteile des "Smart Homes" liegen auf der Hand. Mit Saugrobotern, intelligenten Heizungsanlagen und sprachgesteuerten Assistenzsystemen hielt in den letzten Jahren in vielen Haushalten das Internet der Dinge Einzug - Alltagsgegenstände werden über das Internet miteinander vernetzt und kommunizieren mit der Außenwelt. 2020 waren in mehr als 9 Millionen deutschen Haushalten Smart Home Geräte im Einsatz, schon in drei Jahren wird mehr als ein Drittel aller Haushalte vernetzt sein.

Wie kann das Internet der Dinge dazu beitragen, unseren Alltag sicherer, nachhaltiger und bequemer zu gestalten? Wie steht es um den Datenschutz im intelligenten Zuhause? Wer hat Zugriff auf die Datenspuren, die wir im Smart Home hinterlassen?

Darüber diskutieren wir mit unseren Expert*innen. Wir laden Sie herzlich ein, dabei zu sein und mitzureden.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe Stadt Land DatenFluss des Deutschen Volkshochschul-Verbandes. Die Reihe wird in Kooperation mit dem Offenen Kanal Mainz OK:Mainz und dem Offenen Kanal Berlin ALEX umgesetzt.

Kurs abgeschlossen Klimawandel und Klimapolitik

(Sonstige, ab Do., 2.12., 19.30 Uhr )

Mittlerweile gibt es aufgrund der erdrückenden wissenschaftlichen Evidenz keinen Zweifel mehr: die Ursache des Klimawandels ist der Mensch. Wir sprechen vom Phänomen des anthropogenen Klimawandels. Noch ist die Zeit zum Handeln da, aber das Zeitfenster, das uns zur Verfügung steht, schließt sich. Nur ein von der gesamten Staatengemeinschaft getragenes globales Abkommen kann die Erderwärmung aufhalten. Vor allem die politischen Entscheidungsträger müssen erkennen, dass Instrumente wie eine CO2-Bepreisung oder ein Emissionshandel wirksame, gerechte Maßnahmen darstellen, von denen – wenn diese mit Sachverstand implementiert werden - alle Staaten profitieren können. Ist der EU Green Deal ein Schritt in die richtige Richtung?

Prof. Ottmar Edenhofer ist Direktor sowie Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Er ist einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt und berät als Experte für Umweltökonomik u.a. die OECD und die Vereinten Nationen.

Anmeldung möglich Die Resiliente Gesellschaft

(Sonstige, ab Do., 9.12., 19.30 Uhr )

In diesem Vortrag wird das Konzept der Resilienz als Leitprinzip für unsere Gesellschaft nach COVID vorgestellt. Anstatt uns auf Kostenminimierung und enge Effizienzgewinne zu konzentrieren, sollten wir unser Denken auf eine widerstandsfähige Gesellschaft verlagern, die in der Lage ist, sich von Schocks zu erholen. Resilienz, bei der es darum geht, Fallen und Wendepunkte zu vermeiden, unterscheidet sich damit vom klassischen Risikomanagement. Im Vortrag wird skizziert, wie sich das Konzept der Resilienz auf die öffentliche Gesundheit und die Makroökonomie anwenden lässt und wie es sich auf Innovation, Verschuldung oder ökonomischer Ungleichheit auswirken kann.

Markus Brunnermeier ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und dort Direktor des Bendheim Center for Finance.
Der gegenwärtige Aufstieg der Volksrepublik China führt zu einer Neuordnung der globalen Machtverhältnisse. Auch innerhalb des Landes haben sich durch die wirtschaftliche Entwicklung Klassen- und Geschlechterverhältnisse grundlegend verändert. Jedes Jahr verlieren Millionen von Bäuerinnen und Bauern ihr Land, und neue Klassen von freien LohnarbeiterInnen und von KapitalistInnen sind entstanden. Streiks, ländliche Unruhen und ethnische Konflikte sind die Folge.
Felix Wemheuer untersucht außerdem Chinas große Transformation im Kontext globaler Trends von Entkolonialisierung, Kaltem Krieg und dem Siegeszug des neoliberalen Kapitalismus. Rückständigkeit zu überwinden und den Westen wirtschaftlich einzuholen, war und ist ein zentrales Ziel der chinesischen Führung. Es wird der Frage nachgegangen, ob China das Weltsystem grundlegend verändert oder selbst zu einem neuen kapitalistischen Zentrum aufsteigt. Und es wird diskutiert, welchen Charakter die heutige chinesische Gesellschaft hat.

Felix Wemheuer ist Professor für Moderne China-Studien an der Universität zu Köln. Zuvor war er Gastwissenschaftler an der Harvard University und studierte „Geschichte der KPCh“ an der Volksuniversität in Beijing.

Anmeldung möglich Der Ursprung der Kooperation beim Menschen

(Sonstige, ab Mi., 15.12., 19.30 Uhr )

Kooperation ist ein Grundstein menschlichen Verhaltens: Hilfsbereitschaft und Zusammenarbeit sind wesentlich für ein erfolgreiches Miteinander. Doch was ist der Ursprung dieses Verhaltens? Sind wir von Natur aus Egoisten, denen Altruismus erst beigebracht werden muss? Woher stammen Teamgeist und unser Sinn für Gerechtigkeit? Dieser Vortrag zeigt neueste Ergebnisse aus der psychologischen Forschung mit Kindern und gewährt Einblicke in die überraschend frühe Entwicklung von kooperativen Verhaltensweisen bereits im Kleinkindalter. Vergleichende Studien deuten zudem darauf hin, dass auch Schimpansen über einige als bisher einzigartig menschlich angesehene kooperative Fähigkeiten verfügen. Mit konkreten Beispielen aus der neuesten Forschung zeigt dieser Vortrag den Ursprung und die Einflussfaktoren für die Entwicklung kooperativen Verhaltens beim Menschen.

Prof. Felix Warneken, ist Psychologe und Professor an der University of Michigan. Davor war er Professor an der Harvard University und von 2007-2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter von Michael Tomasello am Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Max-Planck-Gesellschaft statt.
Ambivalenz - mit diesem Begriff lässt sich wohl am besten die Haltung des Museumspublikums gegenüber Peter Paul Rubens fassen. Er gehört zu den bedeutendsten Künstlern aller Zeiten, zugleich wirken seine Bildwelten aus heutiger Sicht aus der Zeit gefallen: Die Dynamik, das Schönheitsideal, die Darstellung von Erotik und Gewalt - all das entspricht nicht mehr unbedingt den modernen Sehgewohnheiten und auch nicht dem gegenwärtig herrschenden Schönheitsempfinden. Wohl kaum ein Künstleroeuvre löst so zuverlässig heftige und sich diametral gegenüberstehende Emotionen aus.
Die Rubens-Sammlung in der Alten Pinakothek gehört zu den bedeutendsten weltweit, nur das Kunsthistorische Museum in Wien und der Prado in Madrid verfügen über vergleichbare Bestände. Der zentrale Rubens-Saal mit seinen weltbekannten Meisterwerken, schon seit der Eröffnung des Museums das Herzstück und Kern des Gebäudes, gehört zu den Höhepunkten jedes Besuchs in der Alten Pinakothek. Die monumentalen Formate lösen Überwältigung und Bewunderung, aber nicht immer Begeisterung aus. Warum ist das so?

Dr. Mirjam Neumeister ist Oberkonservatorin und Sammlungsleiterin Flämische Barockmalerei in der Alten Pinakothek.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Alten Pinakothek statt.
Die Corona-Pandemie hat Deutschland seit dem Frühjahr 2020 fest im Griff. Eine zentrale Maßnahme zur Verlangsamung der Ausbreitung des Coronavirus war von Beginn an die Schließung von Schulen. Studien zeigen, dass sich die Lernzeit der SchülerInnen durch Schulschließungen drastisch verringert, besonders für leistungsschwächere SchülerInnen. Welche kurz- und langfristigen Konsequenzen haben die Schulschließungen für die betroffenen SchülerInnen und das deutsche Bildungssystem insgesamt? Rund um diese Fragen diskutiert der Vortrag die aktuelle Forschung zu den ökonomischen Folgen der Corona-bedingten Schulschließungen.

Dr. Katharina Werner ist promovierte Ökonomin und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifo Zentrum für Bildungsökonomik in München. Ihre Forschung beschäftigt sich unter anderem mit Fragen der Bildungsfinanzierung und Bildungsungleichheit.
In Krisenzeiten verschärft sich die Ungleichheit - das ist nichts Neues. Doch welche Rolle spielt Bildung, insbesondere auch die Erwachsenenbildung, um steigender Ungleichheit entgegenzuwirken?
Wie kann Weiterbildung in unterschiedlichen Lebensphasen in den Alltag integriert werden? Welche Verantwortung hat die Politik, welche Verantwortung haben Arbeitgeber?
Und welche Rolle kommt dabei den Volkshochschulen zu, die niedrigschwelligen Zugang zu Bildung ermöglichen?

Prof. Dr. Jutta Allmendinger ist eine deutsche Soziologin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Aspekte von Arbeitsmarkt, Sozialpolitik und sozialer Ungleichheit.
Außerdem beschäftigt sie sich mit der Soziologie des Lebensverlaufs.
Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen dabei auch Fragen der Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern, sowohl auf dem Arbeitsmarkt als auch innerhalb der Familie

Eine Veranstaltung der vhs Landkreis Konstanz e.V. und dem Exzellenzcluster "The Politics of Inequality" an der Universität Konstanz in Kooperation mit dem Bodenseeforum Konstanz und vhs.wissen live.

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